STEREO
JUNI 1992
CELLOSONATEN VON 1948 Werke von Mjaskowski, Carter und Poulenc Tilmann Wick (Violoncello), Heasook Rhee (Klavier) MD+G/Helikon L3397 CD, Spieldauer 63’01” DDD
The performance of the three sonatas by Tilmann Wick and the Korean pianist Heasook Rhee who lives in New York, is powerfully capturing, colourful and graceful; Carter’s metric finess and rhythmic drive, Miaskovsky’s ardent longing and melancholic reflection, and Poulenc’s theatrical gesture and opulent diversity. The duo impresses with their sensitive musical congeniality and the technical supremacy.
Das Entstehungsjahr 1948 ist den drei Cellosonaten gemeisam, kompositorisch trennen sie Welten. seinen ersten Streichquartett von 1951 zur ureigensten seinen ersten Streichquartett von 1951 zur ureigensten Sprache wurde, war neben den Möglichkeiten der Zeitstruktuerierung während der Komposition der Cellosonate entstanden. Cellosonate entstanden.
Die romantische russische Kammermusiktradition beschwörte Nikolaj Mjaskowski (1881-1950), einstiger Vorkämpfer der Avantgarde, in seiner Sonate. Weitgesponnene Kantilenen, sanfter Lyrismus bestimmen das Werk, einen Nachruf auf vergangene Zeiten. Ironisch, verspielt, empfindsam, im Idion des französischen Neoklassizismus, ist Francis Poulencs Stück, das er mit der Bertung von Pierre Fournier geschrieben hatte. Zupackend, farbig und anmutig spielen Tilmann Wick und die koreanische, in New York lebende Pianistin Heasook Rhee die drei Sonaten: Carters metrische Rafinessen und rhythmischen Drive, Mjaskowskis sehnsuchtsvolle, melancholischen Gestus und Abwechslungsreichtum. Das Duo beeindruckt durch die feinfühlige musikalishce Übereinstimmung und die spieltechnische Souveränität. Hubert Böhm
Die Ernte eines Jahres: 9 Musik: 9 Klantechnik: 9
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